Natururlaub
Paradies aus der Eiszeit
Vor knapp 12.000 Jahren hinterließ die jüngste Eiszeit den Klützer Winkel. Vorrückende und zurückweichende Gletscher formten die typisch sanft gewellte Topografie des Landstrichs zwischen Lübeck und Wismar. Die markanten Erhebungen entstanden aus in der Endmoräne abgelagertem Gestein und Erdmaterial des Eises. Steilküsten und Naturstrände, Wiesen, Wälder und Moore prägen heute die malerische Landschaft.
Unterkünfte für Ihren Natururlaub
Steilküsten und Naturstrände
Entlang der fast unberührten Ostseeküste erhebt sich ihre markante Steilküste. Weites unbebautes Land trifft auf ungezähmte Ostsee. Bei Großklützhöved sowie zwischen Wohlenberg und Steinbeck fallen die sonst sanften Hügel steil ab. Nicht nur für Liebhaber der Naturfotografie und der romantischen Sonnenuntergänge eröffnet sich von dort das ganze Panorama der Mecklenburger Bucht.
Die Naturstrände im Klützer Winkel machen Lust auf kilometerlange Spaziergänge. Besonders die Abschnitte bei Barendorf, Groß Schwansee und Brook sind oft menschenleer. Dort wechseln sich feiner Sand, schilfbewachsene Ufer und sanfte Dünen ab.
Wanderung zu Kranich und Eisvogel
Kraniche, Gänse und Enten – im Klützer Winkel treffen sich tausende Zugvögel, die sich auf ihren langen Weg nach Süden vorbereiten. Aufmerksame Wanderinnen und Wanderer erleben eine ursprüngliche Vogelwelt und die Natur in ihrer ganzen Vielfalt. Packen Sie ein Fernglas ein und gehen Sie auf Entdeckungstour.
Naturschutz- und Vogelschutzgebiete beherbergen eine einzigartige Artenvielfalt. In den Gehölzen am Ufer des Dassower Sees beobachten aufmerksame Gäste seltene Arten, wie den Eisvogel, den Neuntöter und den Gänsesäger.
Urige Flora und Fauna
Alte Laubwälder, weite Feuchtwiesen und stille Moore – eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete der Region ist der Leonorenwald. Zwischen Buchen, Eichen und Ahornbäumen beeindrucken auch zwei mächtige Mammutbäume. Der Graf von Bothmer pflanzte die Baumriesen aus Nordamerika vermutlich im 19. Jahrhundert. Heute gelten sie als botanische Rarität.
Im Leonorenwald entwickelte sich eine einzigartige Flora und Fauna. Stille Beobachtende begegnen Damwild, Hasen und Füchsen oder lauschen den Rufen der Kraniche und Unken.